August 12, 2010 von hausphilosoph
…die Du mich so lange Zeit im Griff hattest. Und dafür gesorgt hast, dass ich keinerlei neue Einträge veröffentlicht habe: weiche! Hinfort mit Dir. Husch, husch!
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May 30, 2010 von hausphilosoph

Jetzt auch schon 16 Jahre alt und immer noch sehr anhörbar. Die ersten Akkorde treffen den ganzen Körper wie einen Hammerschlag. Sägende Bässe, tonnenschwere Gitarren. Das ganze gemischt mit atmosphärischen (Achtung Klischee) Pink Floyd-artigen Klängen. Obwohl die Band aus der Death Metal Richtung stammt, war das für uns die erste harte Scheibe, die man richtig geniessen konnte. Eben gerade weil auf zu brachiales Gitarren-Geschrubbe und Double-bass Gewummere verzichtet wurde. Tipp: den Verstärker schön aufdrehen, die Bässe betonen und die ersten beiden Songs unbedingt hintereinander anhören…
“Wildhoney” – 0:52
“Whatever That Hurts” – 5:47
“The Ar” – 5:03
“25th Floor” – 1:49
“Gaia” – 6:26
“Visionaire” – 4:19
“Kaleidoscope” – 1:19
“Do You Dream of Me?” – 5:07
“Planets” – 3:11
“A Pocket Size Sun” – 8:03
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May 21, 2010 von hausphilosoph
Everybody knows that the dice are loaded
Everybody rolls with their fingers crossed
Everybody knows the war is over
Everybody knows the good guys lost
Everybody knows the fight was fixed
The poor stay poor, the rich get rich
That`s how it goes
Everybody knows
Leonard Cohen
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May 18, 2010 von hausphilosoph
In Schwaben aufzuwachsen, ohne in Kontakt mit Maultaschen gekommen zu sein, bedeutet, nicht dort gelebt zu haben. Oder die bedauernswerte Person litt unter einer schreckliche Maultaschen-Allergie.
Nach jahrelangem, ausgiebigem Genuss von fremd-hergestellten Taschen – vom Fleischer aber auch, ja ich gestehe, von der Industrie (dem Kenner als sog. Stanzmaultasche bekannt) wuchs der Wunsch, diese doch mal selbst zu machen.
Im Grunde gehört sie zu der weitläufigen Familie der gefüllten Teigtaschen: Piroggen, Ravioli, Tortellini etc. pp. Die Zubereitung sollte also entsprechend erfolgen: Teig herstellen, Füllung zubereiten, Teig ausrollen, Füllung hinzugeben, Taschen schließen und kochen.
Im Schwabenland hat jeder Haushalt sein eigenes Rezept – wir orientierten uns an einem Gebräu des Meisterkochs Vincent Klink:
- Brötchen vom Vortag
- etwas warme Milch
- feingehackte Zwiebeln
- durchwachsener Speck
- glatte Petersilie (ist ormatischer als die krause)
- Spinat
- Schmalz
- Hack
- Eier
- Salz, Pfeffer, Muskat un Majoran
Den Teig ausrollen und die Farce mehr oder weniger dünn aufstreichen. Am Rand etwa ein Fingerbreit Platz lassen.

Nun etwa alle 25 cm den Teigstreifen durchschneiden und zu einem Drittel einklappen.

Danach nochmals einklappen und schön schliessen – ggf. die Nahtstellen mit etwas verquirltem Ei “verkleben.”

Jetzt entweder Maultaschen direkt abschneiden oder mit einem Kochlöffel “abdrücken” und danach durchschneiden.

Die einzelnen Maultaschen vorsichtig in köchelndes Salzwasser gleiten lassen und solange garen, bis die Taschen nach oben steigen (etwa 10 Minuten).

Voilà – die fertigen “sac de la gueule.” Nächstes Mal mit selbstgemachtem Teig…

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